Neue Webinare bei ayondo

Portrait4Liebe Leserinnen und Leser,

es geht wieder los. Ich freue mich auf Ihre Teilnahme in den neuen Webinaren zusammen mit dem Social Trading und CFD-Anbieter ayondo. Start ist morgen, am 12. November mit einer Premiere des neuen Webtalks mit Daniel Saurenz und mir: “Gib ihm SauRiß!”

Der etwas andere Blick auf die Finanzmärkte mit Daniel Saurenz und Stefan Riße

In diesem Webinar geht es um alles, was mit Wirtschaft und Börse zu tun hat. Daniel Saurenz, langjähriger Journalist und Finanzmarktexperte und ich diskutieren wöchentlich die Themen, die die Märkte und uns alle bewegen. Ob fundamental oder technisch, wir analysieren die Börsen aus allen Blickwinkeln, mit einem speziellen Blick von mir natürlich auf die Stimmung und Anlegerpositionierung.

Das besondere an diesem Webtalk: Unterhaltsam und humorvoll soll es zugehen, auch ein bisschen gegenseitige Schelte und Kritik zu unseren und Ihren Prognosen muss erlaubt sein. Die Fragen der Teilnehmer werden gern beantwortet und daraus neue Ideen für die kommenden Webinare entwickelt. Also machen Sie mit und melden sich jetzt zum neuen Ayondo-Webtalk an.

Fundamental – Liquiditätsabhängig – Stimmungstechnisch 

Das sind die drei Faktoren, nach denen ich mir eine Meinung zu den jeweiligen Anlageklassen und Wertpapieren bilde und meine Anlageentscheidungen vor allem für den Riße Inflation Opportunities Fonds UI treffe. Ab Donnerstag, 13. November, wöchentlich immer um 15 Uhr lasse ich Sie an meinen Gedanken teilhaben und freue mich auf Ihre Fragen im neuen Börsenausblick zusammen mit den Social Trading und CFD-Anbieter ayondo.

Mehr zu diesen beiden neuen Webinaren und die passenden Anmeldelinks finden Sie hier.

Hurra, frisches Geld!

Geldwelle-300x225Das war ein Paukenschlag. Die Bank of Japan (BoJ) wird die Geldbasis nicht wie bisher geplant um 50 Billionen, sondern um 80 Billionen jährlich steigern. Damit wird sie zukünftig alle neu ausgegebenen Staatsanleihen kaufen, was nichts anderes heißt, als das alle neue Schulden, die der japanische Staat macht, zukünftig mit frisch gedrucktem Geld finanziert werden. Und wie reagieren die Finanzmärkte darauf? Sie jubeln. Rund um den Globus stiegen die Aktienmärkte, der Dollar stieg weiter und Gold fiel auf ein Mehrjahrestief. Die Europäische Zentralbank (EZB) legte einige Tage später nach und unterstrich nochmals ihre Bereitschaft zu außergewöhnlichen Maßnahmen. Krise war gestern. Die Notenbanken lösen das Problem. Das ist der Konsens, auf den man sich geeinigt hat. mehr lesen

Der vorausgesagte Crash

BörsenbärMoment, war da nicht was? Waren Aktien nicht alternativlos wegen des Tiefzinsumfeldes? Doch aktuell will die alternativlosen Aktien, die doch schon lange mehr Rendite bringen als 10-jährige Bundesanleihen, niemand mehr haben, zumindest nicht zu den Preisen, die noch vor drei Wochen bezahlt wurden. Was ist passiert? Hat das Ebola-Virus die Wirtschaftsaussichten so verändert, dass eine Neubewertung der Lage notwendig geworden ist? Oder ist es der Krieg des Islamischen Staates? Aus deutscher Sicht könnte man noch den schwachen Ifo-Geschäftsklimaindex und den schwachen ZEW-Index anführen. Doch der scharfe Einbruch, der den DAX auf das Niveau seines alten Rekordes von gut 8.000 Punkten befördert hat, ging von der Wall Street aus.

Auf der anderen Seite des großen Teiches läuft die Konjunktur aber eigentlich rund, einziger Belastungsfaktor ist das Zurückfahren der Anleihekäufe durch die US-Notenbank Federal Reserve (FED). Doch das war keine Überraschung, sondern schon seit viel Monaten bekannt und die Europäische Zentralbank (EZB) will sogar richtig Gas geben. Warum also diese starken Verluste?
Wie bemüht die Börsenkommentatoren auch nach vernünftigen fundamentalen Gründen suchen mögen, es gibt sie nicht. Die Belastungsfaktoren wie der Ukraine-Konflikt und seine wirtschaftlichen Folgen sind bereits seit langer Zeit bekannt. Und Ebola lässt sich nicht allen Ernstes als Grund konstruieren. mehr lesen

Kunde sein, nicht Aktionär!

ZalandoEs ist ein beeindruckendes Zeugnis für perfektes Marketing, was Zalando in den vergangen Jahren hingelegt hat. Die vor Freude kreischenden Frauen, wenn der Paketbote mit dem Zalando-Karton vor der Tür steht, kennt wohl fast jeder. Da gibt es den Otto-Versand und auch diverse andere Online-Mode-Versender, die letztlich die gleiche Ware anbieten, aber Zalando ist eben „hip“. Erfolgreicher Markenaufbau, kann man da nur beeindruckt sagen. Doch wieviel ist die Marke tatsächlich wert? Wie stark schützt sie vor Konkurrenz. Star-Investor Warren Buffett ist Aktionär bei Coca Cola und bei Gillette, weil er die Marke als Garant für hohe Gewinnmargen betrachtet. Er vergleicht es mit dem Burggraben um ein Schloss, der den Schlossherren vor Angreifern schützt. Und er hat Recht. Es gibt diverse günstiger Nachahmerprodukte, die in Verkostungstests regelmäßig nicht von der Coca Cola unterschieden werden können, und dennoch werden diese nur wenig gekauft. Die Coca Cola Dose in der Hand steht eben für Freiheit und Lifestyle.
Wer bei Zalando kauft, der kauft aber eigentlich nicht die Marke Zalando, sondern Marken der verschiedenen Bekleidungshersteller wie Hilfiger, Adidas, Esprit, Marco Polo oder andere. Das tun viele Frauen offenbar dann lieber bei Zalando als bei anderen Online-Shops. Doch wären sie auch bereit bei Zalando zu kaufen, wenn das gleiche Kleid von Esprit oder die gleichen Turnschuhe von Adidas woanders günstiger zu haben sind? Nein. Und genau hier wird die Marke Zalando entzaubert. Wo ich das bewunderte Kleid am Ende gekauft habe, sieht ja niemand, deshalb ist Zalando mir solange recht und billig, solange es nicht woanders noch billiger ist. Und Google sorgt dafür, dass ich diese Angebote schnell finde. Die Marke verschafft insofern keine Preissetzungsmacht. Natürlich ist Zalando sehr serviceorientiert und erlaubt umfangreich das Zurücksenden der Ware. Doch dieses Angebot entwickelt sich für viele Onlinehändler zunehmend zum Bumerang. Sie erziehen die Kunden geradezu dazu, gleich eine große Auswahl an Varianten und Größen sich zuschicken zu lassen, um dann das meiste wieder zurück zu schicken. Und das verursacht Kosten. Kurzum, das Geschäft, in dem Zalando sich befindet, ist geprägt von permanentem Preiskampf und Margendruck. Es gibt Experten in der Branche, die hinter vorgehaltener Hand munkeln, dass es bei den Marketingaufwendungen nie profitabel werden wird. Zwar sieht es gerade so aus, denn pünktlich zum Börsengang konnte das Unternehmen einen Gewinn vorweisen. Mit etwas Geschick lässt sich das jedoch in jeder Bilanz hinbekommen.
Ohne Frage, Zalando ist sicher sehr gut, in dem was sie tun. Doch um die gesamte Branche sollte man einen Bogen machen. Amazon als mit Abstand weltweiter Marktführer im Versandhandel ist ein gutes Beispiel. Die Aktie hat sich zwar anständig entwickelt. Gehandelt wird jedoch nach wie vor hauptsächlich Phantasie. 2014 werden wohl wieder Verluste eingefahren und auch für 2016 liegt das Kurs/Gewinn-Verhältnis auf dem aktuellen Kursniveau bei 64.
Mein Rat lautet deshalb, Finger weg von Zalando. Das gleiche habe ich damals beim Börsengang von Air Berlin geraten, als ich von n-tv dazu befragt wurde. Die Branche hat das gleiche Problem. Der Kunde kauft da, wo es am günstigsten ist. Und alle Fluglinien dieser Welt zusammen genommen haben in den letzten Jahrzehnten Verluste eingeflogen, weil sie sich ständig im Preis unterbieten. Die Empfehlung war richtig. Über 90 Prozent Kursverlust stehen zu Buche. Es gibt Unternehmen, wo man gerne Kunde sein kann, aber besser nicht Aktionär. Zalando gehört dazu.

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