Hat die Korrektur begonnen?

Das ist die Frage, die sich nun alle Börsianer stellen. Es sieht auf jeden Fall so aus, als könnte sie es sein. Obwohl zu Wochenbeginn mit dem „Presidents Day“ ein Feiertag in den USA war, ging es mit den europäischen Börsen selbst am Nachmittag noch deutlich bergab – ein höchst ungewöhnlicher Vorgang. Die Abwärtsbewegung setzte sich dann am heutigen Dienstag auch mustergültig fort und lud ganz offenbar auch einige Bären ein, sich auf die Shortseite zu stellen. Die dann nachfolgende Erholung, die sämtliche Verluste wieder ausgebügelt hat, dürfte vor allem von Eindeckungen dieser getrieben worden sein.
Es ist ohnehin nicht unüblich, dass Korrekturen durch diesen Mechanismus immer wieder in Frage gestellt werden, weil die zwischenzeitlichen Short-Eindeckungen in engen Märkten immer wieder massive Aufwärtskorrekturen auslösen. Neue Höchstkurse aber gibt es ebenfalls nicht. Meiner Ansicht nach ist dies das wahrscheinlichste Szenario für die nun vor uns liegenden Wochen.
Zu diesem Schluss komme ich jedoch nicht aufgrund der beschriebenen Kursbewegung von gestern und heute, sondern wegen des mittlerweile an der Wall Street auch unter kurzfristig agierenden Anlegern erreichten Optimismus-Levels. Der diesbezüglich in der Vergangenheit sehr verlässliche Indikator Hulbert Nasdaq Newsletter Sentiment Index (HNNSI) ist zuletzt auf 73,3 Prozent gestiegen, gegenüber noch 46,7% Anfang Februar. mehr lesen

Unlogische Börsen

Dem Laien muss das Börsengeschehen dieser Tage vollkommen undurchschaubar, ja geradezu unlogisch erscheinen. Denn spiegeln Aktienkurse nicht die Gewinnentwicklung und –aussichten eines Unternehmens und der Aktienindex eines Landes und dessen volkswirtschaftlicher Entwicklung wieder? Warum steigen dann aber die Kurse griechischer Aktien und die anderer schwächelnder Staaten Europas in diesem Jahr besonders stark, während chinesische Aktien wie schon im vergangenen Jahr schlecht abschneiden. Hier wächst die Wirtschaft schließlich mit 11 Prozent und jeder bestätigt dem Reich der Mitte einen weiteren Aufstieg. Schon in einigen Jahren soll China die USA als größte Volkswirtschaft der Welt ablösen.
Die Erklärung könnte zum einen in einer massiven Überbewertung chinesicher Aktien zu finden sein, die all dies schon vorweggenommen hat. Doch das ist mitnichten der Fall. Das Kurs/Gewinn-Verhältnis beträgt gerade einmal elf auf Basis der für dieses Jahr geschätzten Gewinne. mehr lesen

Chinesen kaufen Gold

Immer weniger dürfte der heutige Goldanstieg auf 1.388 Dollar ins Bild der Bären passen. Hatten diese nicht die große Trendwende verkündet. Nun wird es spannend zu sehen, ob der Markt auch die 1.400 Dollar überspringt. Fundamental scheint es seitens Chinas einigen Auftrieb zu geben. Die offizielle Inflation ist in China bei mittlerweile 5 Prozent angekommen, die tatsächliche soll sogar bei knapp zehn Prozent liegen. Auch die Chinesen scheinen sich vor der Geldentwertung schützen zu wollen. So berichtete die Industrial and Commercial Bank of China gestern von einen rapiden Anstieg der Goldnachfrage. Bis jetzt sei mit sieben Tonnen bereits die Hälfte dessen an Gold verkauft worden, was im Gesamtjahr 2010 abgesetzt wurde. Das unterstützt meine These, dass im Falle eines weltweit massiven Runs von Privatanlegern aufs Gold, es zu einem Flaschenhals und gerdezu explodierenden Preisen führen würde. Doch noch reicht die Inflationsangst hierfür nicht aus.

Wo bleibt die Korrektur im DAX?

Diese Frage scheinen sich derzeit viele Anleger zu stellen. Und sollte es dem DAX jetzt weiterhin nicht gelingen die Marke von rund 7.350 dauerhaft zu überwinden, könnte es tatsächlich mal einen Rückschlag geben. Die Frage ist, wie stark dieser ausfällt? Bekannte Markttechniker wie Jeffrey Saut von Raymond James oder Mary Ann Bartels von der Bank of America Merrill Lynch sehen seit Wochen Signale, die eine Korrektur an der Wall Street anzeigen. Immer wieder werden diesbezüglich auch die überhitzten Stimmungsindikatoren ins Feld geführt. Aber bisher klettert der Markt einfach immer weiter nach oben.
Die vergangenen Wochen haben deutlich gezeigt, dass auch das Interpretieren von Stimmungsindikatoren viel Fingerspitzengefühl bedarf. Es gibt nicht das System, das beim Erreichen eines gewissen Optimismuslevels einen automatischen Verkauf oder beim Erreichen eines gewissen Pessimismusniveaus einen automatischen Kauf bedeuten. mehr lesen

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