Heldenhaft Hectorius

el_social_tradingDie meisten Top Trader auf der Social Trading Plattform ayondo handeln überwiegend den DAX, dort Germany 30 genannt. Doch der Top Trader Hectorius kann vor allem eines: Den Dow Jones handeln, bei ayondo ganz einfach Wall Street genannt. Rund 80 Prozent macht er im wohl berühmtesten und einem der ältesten Börsenindizes überhaupt. Das bietet sich vor allem für jemanden an, der vormittags wie die Mehrheit der Deutschen einer beruflichen Tätigkeit nachgeht. Ich weiß nicht, ob das bei Hectorius der Fall ist, aber grundsätzlich ist eine andere Einkunftsquelle neben dem Trading schon hilfreich. So steht man als Trader nicht unter dem Druck, permanent Performance erzielen zu müssen. Denn das geht meistens schief.
Performance ist das richtige Stichwort. Diese ist beeindruckend. Hectorius ist seit dem 22. Oktober 2015 bei ayondo angemeldet, richtig aktiv ist er aber erst seit Februar. Seitdem hat er eine Performance von heldenhaften 145 Prozent erzielt. Die Anzahl der positiven Trades liegt bei 96 Prozent. Und der maximale Drawdown beträgt 19,17 Prozent. Nicht so wenig, bei dieser Performance aber verkraftbar.
Wo liegt der Pferderfuß? Ich mache Börse schon zu lange, um nicht zu wissen, dass es einen gibt. Abgesehen von dem gerade genau genommen sechs Monate alten Track-Record gleicht die Strategie sehr der von Edlemetalle, den ich im vergangenen Monat vorgestellt habe. Beide legen Stopps sehr weit weg und nehmen schnell Gewinne mit. Das führt zu dem hohen Anteil an positiven Trades. Beide Trader profitieren von dem wilden Hin- und Her der Märkte. Wird ein Kursbereich aber nicht mehr passiert, weil der Markt einen klaren Trend hat, schleppt der Trader immer länger immer mehr Verlustpositionen mit sich herum. Edlemetalle hatte auch nur Gewinnmonate abgeliefert, bis ich über ihn geschrieben habe. Der August war der erste negative Monat mit aber überschaubaren knapp fünf Prozent minus. Ich hoffe nicht, dass es Hectorius genauso geht. Ich werde in einem Monat darüber berichten.

Veredelte Performance

el_social_tradingVor einem Monat habe ich hier das ayondo Top Trader Profil SpeedTrade vorgestellt. Auch der Juli hat dann positive Erträge von 1,33 Prozent gebracht. Das Profil ist Teilnehmer der ayondo Social Trading Meisterschaft und hier jetzt auf Platz zwei vorgerückt.

Ein anderes Top Trader Profil, das derzeit für echte Furore sorgt, ist EdleMetalle. Wobei der Name hier etwas irritiert. Erwarten würde man, dass hier ausschließlich Edelmetalle gehandelt werden. Das ist allerdings nicht der Fall. Zwar werden diese auch gehandelt. Doch schaut man in die aktuelle Asset Allocation, dann sind drei Viertel aller Positionen im DAX. Auch in der Vergangenheit wurde der deutsche Leitindex am häufigsten getradet, wie von so vielen anderen Top Tradern auch.

Die Kennzahlen von Edle Metalle sind schon fast beängstigend gut. Angemeldet im Dezember 2015, gab es bisher nur Gewinnmonate, die sich zu einer Performance von 152,32 Prozent summieren. Da ist der maximale Drawdown von 20,82 Prozent durchaus akzeptabel. Zum Vergleich. Der DAX hatte in der Zeit einen maximalen Drawdown von 19,13 Prozent, liegt aber gut sieben Prozent im Minus. Erzielt wurden die Gewinne mit sagenhaften 1495 Trades. Das bedeutet damit automatisch, dass das Gros der Gewinne längst realisiert wurde. Die Risiken scheinen daher für engagierte Anleger sehr überschaubar, da die Positionsgrößen pro Trade nicht groß sind. Dass in wenigen Tagen alles verloren geht, ist nicht zu erwarten, sofern der Trader seine Strategie nicht verändert.

Wo ist der Haken, bleibt als zwingende Frage übrig. Abgesehen  von der noch recht jungen Historie gibt es durchaus ein paar Punkte, die dazu veranlassen, nicht sein gesamtes Vermögen direkt auf diesen Top Trader zu setzen. So gibt EdleMetalle nichts von seiner Handelsstrategie preis. Das kann entweder daran liegen, dass es keine echte Strategie gibt und die Gewinne einer Glückssträhne geschuldet sind, oder diese so genial wie einfach ist, dass diese nicht verraten werden soll. mehr lesen

Spannende Social Trader vorgestellt

el_social_tradingWie die regelmäßigen Leser meiner Beiträge wissen, tummle ich mich selbst seit geraumer Zeit im Bereich Social Trading unter anderem mit einem eigenen Top Trader Profil bei ayondo. Ich habe mich im Verlauf der Zeit aber auch immer stärker mit anderen Top Tradern auseinander gesetzt. Mit mehr als 30 Jahren Börsenerfahrung weiß ich wie schwer es ist, im kurzfristigen Zeitfenster Geld zu verdienen. Ich kann dies nicht, zumindest nicht diskretionär. Über mehrere Wochen kann ich mit der Sentimentanalyse ein ganz gutes Timing hinbekommen, aber natürlich sind die Drawdowns und das Risiko pro Trade deutlich größer als bei Tradern, die sich im kurzen Zeitfenster bewegen. Entsprechend groß ist meine Bewunderung für diejenigen, die es hinbekommen hier dauerhaft erfolgreich zu sein. Die Betonung liegt vor allem auf dauerhaft. Denn viele haben eine Glückssträhne und brechen dann irgendwann ein. Ich bin auch der festen Überzeugung, dass der Prozentsatz derer, die erfolgreich sind mit zunehmender Tradefreqenz und damit meistens auch abnehmender Tradedauer abnimmt. Man kann insofern auch von der Königsdisziplin des Tradings sprechen.
Ich werde in meinem Blog nun regelmäßig Top Trader vorstellen, die mir interessant erscheinen. Bei ayondo läuft seit Januar die Social Trading Meisterschaft. Ziel ist es die ayondo Trader Karriere bis zum höchsten und damit fünften Level „Institutional“ zu erreichen. Hier fällt momentan der Top Trader Speed Trade auf. Der Wettbewerb hat im Januar begonnen. Er befindet sich nach nun knapp sechs Monaten im höchstmöglichen Level 3. Die Performance mit gut 13 Prozent mag einen nicht vom Hocker hauen, spannend wird es aber, wenn man sie ins Verhältnis zum maximalen Drawdown setzt. Da schlagen nur 4,91 Prozent zu Buche. Das führt dann zu einem Sharpe Ratio von 2,01. Der DAX bringt es im Vergleich gerade mal auf 0,85.
Schön ist, dass der Trader recht viel über seinen Handelsstil Preis gibt. So heißt es: „ … es wird vermieden viele Positionen zu eröffnen, die zusammen ein großes Drawdownrisiko darstellen und Gewinne werden relativ schnell mitgenommen, bevor der Markt sich gegen einen drehen kann.“ Und daran hält er sich strikt. Mit 147 Trades hat Speed Trade durchschnittlich einmal pro Tag gehandelt, und das fast ausschließlich im DAX. „Meine Prinzipien im Eigenhandel sind, dass der Durchschnittsverlust nicht höher sein darf als der Durchschnittsgewinn und der größte Gewinntrade muss ein Vielfaches vom größten Verlusttrade sein“. schreibt Speedtrade weiter. Und das wird ernst genommen. Das Risiko pro Trade ist fast nie höher als ein Prozent, meistens bedeutend geringer. Alle Monate haben positiv abgeschlossen und knapp 75 Prozent aller Trades. Maßgeblich für Trading-Entscheidungen sind verschiedene Instrumente der technischen Analyse. SpeedTrade handelt seit mehr als fünf Jahren und es mangelt ihm nicht an Selbstbewusstsein. So schreibt er über sich: „Ich bin diszipliniert, geduldig und habe meine Emotionen im Griff, da man ansonsten kein Geld an der Börse verdienen kann.“ Alles richtig, vor allem die angesprochene Geduld. Follower hat er erst 15. Das mag an der geringen Performance liegen. Viele suchen höhere Returns im Social Trading. Denen sei gesagt, dass Trader bei ayondo ja auch gehebelt werden können. Doch zunächst stellt sich ja die Frage, ob man diesem Profil nach nur knapp sechs Monaten jetzt schon folgen sollte? Ja, unter Beobachtung lautet mein Urteil. Sollte das Risiko pro Trade plötzlich erhöht werden, insbesondere in einer Drawdownphase, dann würde ich mich schnell verabschieden. Denn das markiert, meistens das Ende der guten Performance. Bis ich das Urteil abgeben würde, dass Speed Trade zu den langfristig erfolgreichen Tradern im kurzen Zeitfenster gehört, muss noch einiges an Zeit vergehen.

Wiederauferstehung

GettyImages_106780916Börsenstimmung zu messen, basiert auf der Idee, das Gegenteil dessen zu tun, was die Masse macht. Denn die Mehrheit der Anleger liegt fast immer schief. Abzulesen ist dies unter anderem an den Stimmungsbarometern, die hier oft zitiert werden. Die großen Zyklen erkennt man jedoch auch sehr gut an den Anlagen, die gerade groß vermarktet werden. Die etwas Älteren erinnern sich alle an den Technologieboom, Ende der 90er Jahre. Eine Neuemission jagte die andere und jedes Unternehmen wurde so dargestellt, als würde es bald Marktführer in seinem Segment sein. Mit dem  Platzen der Internetblase im Jahr 2000 war der Traum dann ausgeträumt. Die Anleger waren auf dem  Boden der Realität angekommen. Doch nach dem Kater kam eine neue Mode auf. Die Emerging Markets. Die findige Investmentbank Goldman Sachs erfand für die großen von ihnen, die am Rande des Aufstiegs in die Reihe der Industrieländer standen, sogar einen eigenen Markennamen: BRIC. Diese vier Buchstaben standen für Brasilien, Russland, Indien und China. Hier sollte man investieren, weil das Wachstum bedeutend größer war, als in den alten Industrieländern. Das versprach große Gewinnsteigerungen für dort ansässige Unternehmen. Fonds und Zertifikate wurden zu Hauf aufgelegt und dem Privatanleger angepriesen. Die Argumentation war durchaus schlüssig. Doch die Idee der Stimmungsanalyse basiert darauf, in genau in solchen Momenten skeptisch zu sein. Egal wie schlüssig die Argumentation auch sein mag, wenn etwas besonders stark promotet wird, ist Vorsicht angesagt. Ganz einfach deshalb, weil in diesen Momenten viele Anleger – zumeist Profis – bereits investiert sind. Die Kurse sind dann bereits stark gestiegen, und die Papiere werden beim Privatanleger abgeladen. mehr lesen

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