Pyramidisieren

Zur Berechnung

Zur Berechnung

Diese Strategie ist zum zentralen Bestandteil meiner Spekulationen geworden. Sie ist allerdings nur mit dem Einsatz von auf Margin gehandelten Instrumenten umsetzbar, wie CFDs, Forex und Futures, bei denen aufgelaufene Gewinne sofort zum Re-Investment zur Verfügung stehen und nicht wie bei klassischen Wertpapieren oder Optionsscheinen bis zum Auflösen der Position in dieser gebunden sind. Das Pyramidisieren ermöglicht es, mit einem überschaubaren Anfangseinsatz durch das Re-Investment von bereits aufgelaufenen Gewinnen sehr große Positionen aufzubauen, ohne dass sich dabei das Verlustrisiko erhöht. Wird der Stopp-Loss ausgelöst,  gehen nur die zuvor aufgelaufenen Gewinne, und der bei Positionseröffnung als Maximalverlust festgelegte Betrag verloren. Geht die Spekulation aber auf, sind unglaubliche Gewinne möglich.

Ich habe eigens hierfür eine Formel entwickelt, die die Kurse berechnet, zu denen jeweils ein weiterer Kontrakt der bereits vorhandenen Position hinzugefügt werden kann, ohne dass sich das Gesamtrisiko erhöht. Der Stopp-Loss wird dementsprechend nachgezogen. Beachtet werden muss dabei allerdings, dass ein Auslösen des Stopps, immer einen Verlust bedeutet, selbst wenn der Stopp-Loss-Kurs kontinuierlich nachgezogen wird. Während bei einer nicht pyramidisierten Position, durch das Nachziehen von Stopp-Kursen Gewinne abgesichert werden, ist dies bei pyramidisierten Positionen nicht der Fall. Die bereits aufgelaufenen Gewinne werden schließlich reinvestiert.

Bei der Strategie des Pyramidisierens ist es deshalb wichtig, den Stopp in einer Entfernung zu platzieren, dass dieser nicht erreicht wird. Ist es doch der Fall, dann muss man eingestehen, dass die Spekulation fehlgeschlagen ist, und die maximal erwarteten Verluste (in der Fachsprache als maximaler Drawdown bezeichnet) größer waren als erwartet. Um die Verlusthäufigkeit so gering wie möglich zu halten, ist es wichtig, irgendwann auch wieder den Ausstieg zu finden. Idealerweise direkt nach einer kräftigen Bewegung in die gewünschte Richtung. Außerdem muss der erwartete maximale Drawdown festgelegt werden. Auf diesen legt man dann noch ein Sicherheitspuffer drauf (Faustregel + 50%) und platziert in diesem Abstand den Stop.

Der Zukauf neuer Positionen kann ganz einfach über Stopp-Entry-Orders  erfolgen. Dies bedeutet, dass man sich zu dem errechneten Kaufkurs in den Markt „einstoppen“ lässt, also dann kauft, wenn der Kurs das erste Mal erreicht ist. Das Pyramidisieren ist übrigens nicht nur mit Long- sondern auch mit Short-Positionen möglich. In diesem Fall wird die Short-Anfangsposition durch das Hinzufügen weiterer Leerverkäufe vergrößert.

Das unten stehende “Berechnungstool” enthält die von mir entwickelte Formel zur Errechnung der Stopp-Einstiegskurse zum Aufbau von Positionen und der Stopp-Loss-Kurse zur Begrenzung des Verlustes auf das Ursprungsrisiko. Sie können hier beliebige Werte eingeben. Dabei lässt sich diese Strategie in sehr unterschiedlichen Zeitfenstern anwenden – von ein paar Stunden, bis zu ein paar Jahren, wie ich dies im Gold getan habe.
Das Gewinnpotenzial ist enorm. Wer beispielsweise Ende 2005 bei 500 Dollar mit dieser Strategie ins Gold eingestiegen ist, mit einem Handelsvolumen von 25.000 Dollar, der hätte bei einem dauerhaften Stopp von 35 Prozent bis zum All-Time-High von 1.920 US-Dollar einen Gewinn von 339.486,8 USD Dollar erzielt. Das maximale Risiko über den gesamten Zeitraum wie auch der Kapitaleinsatz hätte jedoch nur 8.750 US-Dollar betragen.

Alle weiteren Erklärungen erhalten Sie, wenn Sie einfach mit dem Curser über die blauen Fragezeichen fahren. 


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