Robert Halver und ich im Duell – Viel Spaß

In der vergangen Woche hatte ich das große Vergnügen, mit meinem Kollegen und Mitstreiter als Onvista-Kolumnist, Robert Halver, ein Wahlspezial zu drehen. Hier ist das Ergebnis >> Die Idee entstand, weil Onvista uns beide einst zum Hamburger Börsentag gemeinsam auf das Börsenpublikum loslies. Das machte Spaß und so haben wir es jetzt aus Anlass der Bundestagswahl wiederholt. Am 21. September kann dann auch noch mit Robert Halver und mir per Webinar diskutiert werden . Hier geht’s zur Anmeldung >>

Mutti im Hosenanzug braucht Mut

Seit Jahren spricht Kollege Halver, wenn er von unserer Bundeskanzlerin spricht, nicht von Frau Merkel, sondern nur von der „Mutti im Hosenanzug“. Und um die ging es natürlich auch wieder und vor allem um die Frage, ob sie in der Lage ist, Deutschland wieder zukunftssicherer zu machen. Zugegeben, es war auch zwischen Halver und mir mehr ein Duett als ein Duell. Denn sehr viel Dissens hatten wir nicht. Einigkeit bestand vor allem darüber, dass Deutschland und damit die neue Regierung mehr tun müssen, damit das dann auch in Zukunft noch das Land ist, in dem wir gut und gerne leben. Die Welt wandelt sich dramatisch schnell.  Globalisierung und Digitalisierung werden das Arbeitsleben möglicherweise so verändern, dass es völlig neue Konzepte braucht, um die Arbeit zukünftig noch so zu verteilen, dass alle arbeitsfähigen auch noch am Arbeitsleben teilhaben und es vor allem in den alten Industrieländern nicht eine immer größere abgehängte Schicht gibt. Eines ist für Halver und mich klar. Wir brauchen Investition in die Zukunft und nicht die schwarze Null, in einer Zeit, wo der Staat sich Geld leiht und sogar noch was dafür bekommt.

Die FDP hat nur eine Berechtigung, wenn sie Wirtschaftskompetenz zeigt

Wir sind der FDP nicht abgeneigt. Aber sie muss – sofern es zu einer Neuauflage von Schwarz/Gelb käme – die Wirtschaftskompetenz auch in die Regierungsarbeit einbringen, damit sie eine Berechtigung hat. Als Juniorpartner alles mitmachen wie in der Vergangenheit nützt niemandem. Als allerletztem der FDP selbst. Ohnehin bleibt für uns festzuhalten, dass die einzigen echten Wirtschaftsreformen mit der Agenda 2010 unter Rot/Grün verabschiedet wurden. Leider hat sich die SPD davon ja wieder distanziert. Es wäre die erfolgreichere Strategie, auf diese Verdienste zu verweisen, anstatt sie klein zu reden.

Was bedeutet das nun alles für den DAX?

Wahrscheinlich wird die Börse bis zum Wahltag keine Notiz mehr von den Wahlen nehmen. Am wahrscheinlichsten ist ohnehin eine Fortsetzung der großen Koalition. Das bedeutet dann wahrscheinlich weiter Stillstand. Noch ist aber genug zum Verfrühstücken da, so dass der DAX wohl eher weiter klettern dürfte.

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